Samstag, 31. Oktober 2009

"Colour Me Free", she's starting to find her own soul!

Joss Stone hat ihr geniales Soul-Debüt „The Soul Sessions“ mit jungen 16 Jahren erfolgreich abgeliefert.

Ich war damals von dieser aussergewöhnlichen Stimme und ihrer Interpretation ziemlich geplättet und begeistert. Ihre nachfolgenden Alben „Mind, Body & Soul“ und „Introducing Joss Stone“ konnten sich an das Debüt nahtlos anreihen. Mir persönlich war allerdings „Introducing Joss Stone“ zu hiphop-lastig, und mir schien, dass sie ein wenig von der Soul Schiene abgedriftet war. Aber gut, Künstler wollen experimentieren, und oft erzielen sie damit das ganz Spezielle.

Joss Stone ist in meinen Ohren eine sehr spezielle Sängerin, darum freue ich mich sehr über ihr neues Album „Color Me Free“. Joss offenbart uns in zwölf Songs weitere Facetten ihrer Musik, die scheinbar wieder etwas mehr nach Funk und Soul klingen. Das Album entstand im Live-Club ihrer Mutter, im englischen Wellington, wo sie von einigen prominenten Musikern wie Jeff Beck und Dave Sanborn unterstützt wurde. Aus der HipHop-Szene hat auch Nas eine kleine Rolle übernommen, ebenso wie der britische Sänger und Songwriter Jamie Hartmann. Nach kurzen Hörproben ist bei mir sofort der Song: Governmentalist feat. Nas hängengeblieben. Hier ist sie wieder, die soulige Joss Stone, unterstrichen von funkigen Rhytmen und sanft zerrenden Riffs.
Total klasse, unbedingt probehören!

Der Herbst hat es in Sachen Neuerscheinungen in sich, und mein Wunschzettel füllt sich zusehend, in vielerlei Farben.

Kommentare:

  1. Als Sängerin mochte ich Joss Stone, aber ich war irgendwie seltsam eingestellt als ich gesehen habe, dass sie in einer meiner Lieblingsserien plötzlich für eine Rolle gecastet wurde, die sie meiner Meinung nach nicht optimal dargestellt hatte und überhaupt... in der Serie setzte man plötzlich auf viele "bekannte Namen" und Effekthascherei irgendwie. *seufzt* Aber das hat ja nichts mit ihrer Musik zu tun. :) Danke für die CD-Vorstellung.

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  2. Ich glaub ich weiß was du meinst Lynne, kann es "The Tudors" sein? Ich habe Joss in der Rolle zwar nicht selbst gesehen, aber davon gehört. Ich mag sie eigentlich nur singend, nicht alles von ihr, aber solange sie in ihrem Ursprung bleibt gefällt mir ihr Sound. :-)

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  3. Ganz genau, Petra! Es ist "The Tudors". Ich bin da ganz furchtbar, ich gebe es zu. Ich liebe TV-Serien über alles, alles, was mit Serien und Filmen zu tun hat und wenn ich tatsächlich eine Serie wirklich zu einer meiner "Lieblingsserien" erhebe (ich habe nicht viele, die ich wirklich so nenne, mag aber viel im TV!), dann fühlt man sich als geneigter Zuschauer irgendwie vor den Kopf gestoßen, wenn das Team und die Autoren sind ändern über die Staffeln, Dinge plötzlich etwas anders gehandhabt werden und mit steigendem Erfolg natürlich auch Druck auf der Produktion lastet von Seiten des Networks oder Senders, der die Serie kauft. Und dann kann ich im ersten Atemzug sehr unnachgiebig und ärgerlich sein über vermeindliche "Fehlbesetzungen", will aber den Machern damit nicht respektlos gegenüber scheinen!

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