Freitag, 11. Dezember 2009

Respekt!

Respekt ist eine Form der Wertschätzung, Achtung und Ehrerbietung gegenüber einer anderen Person oder Institution. Eine Steigerung des Respektes ist die Ehrfurcht, etwa vor einer Gottheit.

Sagt sinngemäß die Wikipedia. Ich möchte es auf das Einfache beschränken, auf die Wertschätzung und die Achtung einer oder mehrerer Personen gegenüber. Diese Eigenschaften biete ich als Mensch an, diese fordere ich von anderen ein. Zumindest immer in der Hoffnung auf Menschen zu treffen, die ebenso über diese Art der Wertschätzung und Achtung verfügen. Aber, unser soziales Leben zeigt leider immer wieder mal das Gegenteil an, besonders enttäuschend dann, wenn man es nicht erwartet.

Soziale Formen gibt es viele, aber auch in Sachen Kritikfähigkeit und Meinungsaustausch erhoffe ich mir eine Art der Wertschätzung meines Gegenüber. Die Plattform ist egal, ob beruflich oder privat spielt dabei keine wesentliche Rolle. Wenn ich zu einem Thema, und mag es noch so unwichtig erscheinen, meine Meinung, Ansichten, oder auch nur Spekulationen kundtue, dann muss mein Gegenüber diese Meinung keineswegs teilen, nicht mal verstehen, aber respektieren! Damit wird eine Art der Achtung und Wertschätzung gezeigt, und es ist eine sehr erwachsene Art und Weise, speziell dann, wenn man selbst völlig anders über das Thema, die Sache denkt. Ich rede nicht von Fakten, wenn solche gegeben sind, gut, da gibt es auch keinen Raum mehr für Spekulationen.
Aber alles andere, wie der vehemente Versuch sein Ding durchzudrücken, ständig zu verneinen, wenn sich der andere mitteilt, und immer wieder zu verneinen um letztendlich in brütendes, dumpfes Schweigen zu verfallen, sich vielleicht sogar beleidigt zurückziehen, das ist alles andere als erwachsen reagiert. Und unter meinem Gesprächsniveau. Ich möchte erwachsen und vernünftig mit jemanden diskutieren können, ich möchte mich von dieser Weinerlichkeit, und Rechthaberei mancher Menschen abgrenzen, und vor allem vor dieser Art der Respektlosigkeit. Weinerlichkeit in dem Sinne, dass bei der kleinsten sachdienlichen Anmerkung sofort ein Riesenthema daraus gemacht wird, ohne auch nur im Ansatz darüber nachzudenken, dass es eben nur eine sachliche Kritik gewesen sein könnte, und kein persönlicher Frontalangriff. Aber das zu unterscheiden bedarf bei vielen Menschen noch eines gewaltigen Lernprozesses. Klar freut man sich nicht über Kritik, tue ich auch nicht, aber zu lernen damit normal umzugehen, ohne ein Drama daraus zu basteln, ist keine Frage des Lebensalters. Es ist vielmehr eine Frage des eigenen Selbstwertes.

Das Resultat zählt, und das liegt nicht ausschließlich in der eigenen Befriedigung recht gehabt zu haben, sondern in der Achtung vor der Diskussion mit dem Gegenüber, vor dem regen Austausch von vielleicht kontroversen Ansichten, aber immer mit Respekt.

Kommentare:

  1. Hallo!
    Ich habe den Eintrag ergänzt. Farben sind markiert :)

    Liebe Grüße und danke für deinen Kommentar :)

    http://lamiezee.blogspot.com/2009/12/silvester-make-up-1kreation.html

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