Donnerstag, 16. Juni 2011

WebLog oder Blog oder was?

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Ich mache mir in der letzten Zeit einige Gedanken zum Bloggen. Irgendwie bin ich damit unzufrieden, fühle mich nicht so wohl dabei, irgendwas fehlt mir dazu.

Liegt es daran, dass ich für mein Gefühl hauptsächlich über Makeup-Produkte berichte, die ich verwende oder empfehle? Wollte ich ursprünglich nicht einen WebLog starten, eine Art Logbuch in dem ich meine Gedanken zu was auch immer niederschreibe, nun ja, das war zumindest meine Intention.

Vielleicht bin ich damals auch in eine Phase gerutscht, oder habe nach einem totalen Konträrprogramm zu meinen sonstigen Tätigkeiten gesucht. Mein Leben ist sehr stark informationstechnologisch geprägt, beruflich, wie auch privat. Ich vermute heute, dass ich, als ich zu bloggen begann, diesen Kontrast gesucht habe. Nicht nur um oberflächlich zu schreiben, denn mit diesem Adjektiv würde ich sämtliche Texte von Fashion- und Beautybloggern abwerten. Dem ist nicht so, aber wir wissen ja alle, wie schnell der Begriff „oberflächlich“ in abwertender Art und Weise für Makeup, Mode und ähnlichem Interesse verwendet wird. Oberflächlich weil rein äußerlich, ja. Aber nicht oberflächlich im Sinne von seicht, nichtssagend, unnötig. Zu meinem Blog Start war es mir wichtig auch diese Seite zu zeigen (wem eigentlich?) man lebt, schreibt, denkt ja nicht nur für den Beruf, sollte man zumindest nicht!
Wen interessiert es schon, welchen Nagellack ich gerade trage, ist es wichtig die eigene Nagellack-Leidenschaft zu präsentieren? Zumindest hier kann ich sicher sagen, dass es mir Freude macht in Lacken und Farben zu schwelgen, mich mit vielen anderen Nail-Junkies auszutauschen. Und mir war nicht im Traum bewusst, dass es derart viele Nagellack-Blogs im weiten Netz gibt, damals. Das ist schier unfassbar! Ich habe mittlerweile eine Linkliste, der ich gar nicht mehr nachkomme, da so umfangreich. INHALT

Aber sonst? Ich sehe mich nicht als die die kreative AMU Designerin, dafür finden sich viele Bloggerinnen, die mich jedes Mal mit ihren Kreationen erstaunen. Meine Makeup Sammlung ist eher im bescheidenen Rahmen, wenn ich diese direkt mit anderen Sammlungen vergleiche. Aber ist der Vergleich wirklich wichtig für mich? Nein, denn ich kann/will mich ja nur mit den Produkten schminken und umgeben, die ich für mich richtig gut finde, die zu mir passen. Dennoch bin ich nicht davor gefeit durch andere Blogger verführt zu werden. „Angefixt“ zu werden ist einfach. Wer hat eigentlich dieses Anfix-Wort kreiert?

Ich bin dankbar für Reviews, die mir so manche Kaufentscheidung erleichtern. Deswegen war und ist es mir auch völlig egal ob jemand über selbstgekaufte oder gesponserte Produkte berichtet, denn im Endeffekt profitiere ich als Leserin so oder so. Ich beneide so manche Menschen um schöne Dinge, aber ich bin es diesen Menschen nicht zu neidig, man beachte den Unterschied!

Zu diesem Thema fällt mir ein, ist uns Bloggern eigentlich bewusst, welche Plattform wir der Werbung bieten? Der kostenlosen Werbung, denn Produkte gratis zu erhalten sind für Firmen, die für eine Werbefläche im Netz sehr teuer bezahlen müssen, Peanuts. Lohn genug für Blogger, die darüber berichten und testen? Mutieren manche Blogs zu einer Art „Stiftung Wartentest für lau und alle“, ist das noch bloggen? Auch das frage ich mich verstärkt in letzter Zeit, wenn ich mich in der Szene so umsehe, denn bei manchen Blogs habe ich das Gefühl, dass das schon sehr im Vordergrund steht. Ich bin nicht sicher wo das noch hinführen wird, vor allem dann, wenn Hersteller das wahre Potential darin für sich entdecken. Über dieses Thema kann man sicher weitläufig diskutieren. WERTIGKEIT

Ich freue mich sehr darüber, dass ich mittlerweile eine Leseranzahl habe, an die ich im Traum nie gedacht habe. Wenn auch nicht alle alles von mir lesen, mal nur das eine oder andere Bild anschauen, dann ist das ok. Was mich noch mehr freut, ist Feedback. Es kann für Blogger schon frustrierend sein, Beiträge zu entwerfen, zu schreiben, und es kommt von den Lesern keine Reaktion. Gut, es gibt Blogger, die eine Kommentarfunktion von Haus aus nicht zulassen, da sie einfach nur für sich schreiben, um sich mitzuteilen ohne Feedback zu erwarten oder zu wollen. Ich für meinen Part erwarte nicht nach jedem Beitrag von mir großartige Rückmeldungen, nicht alles muss oder kann kommentiert werden, mache ich ja auch nicht. Oft ist man zu faul dazu, das Thema spricht einen nicht an, kein Interesse, whatever. Das ist in Ordnung. Weniger ok finde ich Ignoranz. Diese habe ich auf meinem Blog bisher noch nicht erlebt, entdecke diese Eigenschaft aber auf einigen anderen Blogs, und sage mir: „es kann doch nicht so schwer sein, auf Fragen von Kommentatoren zu antworten, oder auch mal ein – hallo-ich habe eure Kommentare gelesen- dazulassen!“. Unabhängig davon, wieviele Kommentare man erhalten hat. Das ist ein Verhalten, das ich absolut nicht in Ordnung finde, es verärgert mich und raubt mir selbst die Lust, auf dessen Beiträge überhaupt noch ein Feedback zu geben. Ich spreche keinen bestimmten Blogger an, denn davon gibt es leider zu viele.

Ich nutze Twitter, habe darin eigene Abteilungen für mich sortiert, zum einen die IT, News, Medien, Gossip, Fashion und natürlich auch Beautys. Einige Bloggerinnen finden sich täglich auf Twitter ein und tweeten über alles Mögliche. Ob es der kurze Austausch über: „30% bei Douglas“, „verdammt ich bekomme dieses LE Teil nicht mehr“, „bin mal am Klo“, „jemand in Berlin am Abend“, oder was auch immer ist, es ist lebendig! Deswegen sehe ich auch über die Tatsache hinweg, dass Twitter per Definition eine Art Mikroblogging ist, und kein Chat. Wen tangiert das aber schon, hauptsache das gemeinsame Interesse wird auch auf diese Weise gefördert und gestützt. Und ja, es geht letztendlich um die Community, wenn sich auch so mancher gegen dieses Wort sträubt. Warum eigentlich? Klar sind nicht alle Ergüsse auf Twitter für jeden von Bedeutung, aber da liest man mal drüber hinweg oder knallt bei Überdruß den/diejenige aus der Timeline, nichts leichter als das. KOLLEKTIV

Ich mag Blogs die authentisch wirken, egal zu welchem Thema, seien es oft nur Bilder, in die man vieles interpretieren kann, humorvolle Szenen einer Ehe, Inspirationen die man weitergibt, bunt gemischt und durcheinander, WebLogs eben. Darin drehe ich mich zur Zeit, ohne eine konkrete Richtung zu sehen, vielleicht bin ich ja schon mittendrin. All das sind meine Gedanken zusammengewürfelt aus Tagen, in denen ich über meine Bloggerei grüble.

Niemand muss das wirklich verstehen oder nachvollziehen können, aber es ist mir wichtig, um mich zu sammeln. Klar könnte ich das jetzt einfach in meinem Word-Dokument belassen, aber wozu habe ich einen Blog. Darum lest ihr das nun, oder auch nicht. ;)

Kommentare:

  1. meine liebe petra!
    ich verstehe dich nur zu gut! auch ich grübele oft über das bloggen nach
    manchmal denke ich, es ist doch nur ein hin und her an komplimenten und "ach wie schön" usw
    aber ich merke auch oft wie gut es mir selbst tut wenn ich einen post geschrieben habe und ich dann merke wie lieb meine leser kommentieren, dann weiß ich wieder weshalb ich das tue und es macht mich glücklich
    ich ärgere mich aber auch oft über blogs, wo ich ständig kommentiere und NICHTS kommt mal zurück! ich verlange nicht das ich von demjenigem dann auch verfolgt werde, darum geht es mir nicht, aber kann man denn nicht mal ein kurzes "danke für deinen kommentar" oder ähnliches hinterlassen?? da vergeht mir auch irgendwo die lust und dann hilft nur noch "ausmisten"! wozu soll ich solche blogs noch verfolgen?

    mich persönlich nerven im mom auch blogs unter jedem post steht "dieses produkt wurde mir kosten und bedingungslos....". klar ich bekomme auch ab und zu mal einen kleinen umschlag von dm, aber ansonsten kaufe ich mir nur die produkte die mir selbst gefallen
    manche werden ja anscheinend zugeschickt mit produktproben, kann man überhaupt noch objektiv so viele dinge auf einmal testen??

    wenn du das gefühl hast du möchtest lieber über andere dinge bloggen dann mach das doch einfach!
    jeder der deinen blog mag der wird doch auch gerne posts über andere dinge wie nagellacke usw. lesen weil sie DICH mögen und nicht nur die DINGE über die du schreibst!
    ich hoffe du verlierst nicht ganz die lust am bloggen, denn ich lese deine posts immer mit einem grinsen im gesicht und möchte sie nicht missen!

    vlg yvonne

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  2. Zum Teil kann ich nachvollziehen was du schreibst, zum Teil finde ich einige Dinge auch etwas zu kritisch. Muss aber sagen, dass die deutsche Bloggerszene (und die Leser!) sich sehr von dem unterscheiden, was man bei den Amis findet. Man mag ja generell von Amerika halten was man will, aber sie lassen jeden leben. Sowohl die Blogger untereinander als auch die Leser. In Deutschland (vor allem bei den großen Blogs, was hab ich bei Innen und Außen z.B. schon für extrem fiese Leserkommentare gelesen!) ist der Ton schon deutlich rauer. Aber auch unter den Bloggern wird hier stärker kritisiert, wie ich sehe ;-)
    Was den intellektuellen Gehalt der Inhalts eines Beauty- oder Style-Blogs angeht, da sind wir alle im Zwiespalt denke ich mal (abgesehen von Blogs die sich "Prinzessin Bling Bling" oder so nennen. Ich hoffe den Blog gibts nicht in Echt ^^) und müssen damit leben, dass hier eben nur die oberflächliche Seite gezeigt werden kann und die eigene Persönlichkeit in allen Facetten nur in kurzen Einblicken durchkommen kann. So lange wir alle voneinander wissen dass keine hohle Kosmetiktussi hinter dem Blog steckt ist doch alles gut :-)

    Relatable Style

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  3. Also ich muss sagen, dass du die Sache ziemlich gut und auch ziemlich genau auf den Punkt bringst, mit diesem Post!
    Ich sehe sehr vieles davon genauso. Es ist ziemlich schade, wenn man sich viel Mühe gibt und es kommt kein oder kaum Feedback zurück. Andererseits finde ich es auch frustrierend bei Fragen oder sonstigen Kommentaren nicht einmal eine Antwort zurück zu bekommen, weshalb ich mittlerweile auf den meisten richtig "großen" Blogs kaum noch Kommentare dalasse. Natürlich ist man manchmal auch sehr kommentierfaul, diese Phase hatte ich selbst auch schon oft.
    Manchmal möchte ich aber auch gerade etwas dazuschreiben und dann klingelt bspw. das Telefon und irgendwie schließt man den Tab dann unbeabsichtigt, oder denkt einfach nicht mehr dran. So geht es mir auch oft.
    Das mit den verschiedenen Themen etc. finde ich bei mir persönlich zur Zeit auch sehr schwierig. Oft würde ich gerne über irgendwas (bspw. aus meinem Alltag) schreiben, dann denke ich mir "naja hat ja nicht viel mit Kosmetik zu tun", zwar ist mein Blog hauptsächlich ein "Beauty Blog" aber da es immer noch auch ein "Melly-Blog" (Gott, hört sich das jetzt doof an!) ist, möchte ich in Zukunft meine Beiträge so mischen, dass ich mich auch vollkommen damit identifizieren kann ;)
    Das mit den gesponserten Produkten sehe ich zum Teil auch ein wenig kritisch. Ich selber durfte auch schon Produkte testen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Ich habe das dann auch immer klar dazu geschrieben. Was ich aber nicht "leiden" kann, ist es, wenn von 10 Reviews 9 davon zu Produkten sind die gesponsert sind, bzw. eigentlich so gut wie nichts "Eigenes" mehr probiert wird.

    Ich finde es toll, dass du das mal angesprochen hast und kann deine Gedanken da wirklich nachvollziehen, mir ging es schon oft genauso!

    Liebe Grüße,
    Melly

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  4. Du sprichst wahre Punkte an. ich habe bevor ich den Blog letztes Jahr irgendwann geöffnet hatte auhc sehr lange darüber nachgedacht. Schließlich hatte ich keinen bock die gerade neu auf den markt gekommenen produkte zu rezensieren weil das jeder tut. Werbung für neue Sachen. Da kenn ich über 20 Blogs die mich auf dem Laufenden halten. Der Blog ist letztendlich aus ner persönlichen Motivation entstanden. Ich freue mich über Leser aber wenn ich ehrlich bin will ich kein großer Fisch werden, denn dann ist man wieder dazu gezwungen diese und jenes zu schreiben und wohlmöglich auhc für Dinge zu werben bei denen man nicht 100% hitnersteht und sich fragt irgendwann: Wieso?!
    Egal ob gesponsert oder nicht gesponsort. Von mir aus kann mans ich auch sponsorn lassen wenn man die Produkte wirlich testen möchte, Elan hat und auch ide WAHRE Meinung schreibt. Es nervt aber tatsächlich wenn kleinere Blogs um jede Gratisprobe betteln und große so dermaßen vollgehäuft werde dass sie gar nicht mehr wissen wohin damit! Das kann an doch gerecht verteilen dann gibt es weniger Neid und vor allem mehr unterschiedliche Meinungen ;-)

    "es kann doch nicht so schwer sein, auf Fragen von Kommentatoren zu antworten, oder auch mal ein – hallo-ich habe eure Kommentare gelesen- dazulassen!"
    Tja es gibt vilee Blogs wo ich keine KOmmentare mehr schreibe weil genau das eingetretetn ist! auch wenn nur 5 Leute kommentieren gibt es Leute ide gar nicht antworten und sich auch nicht bedanken!

    Aber soll ich sagen was ich noch krasser finde? Es gibt Blögs die ködern mit nemr riesen Gewinnspiel, irgendwas was weit über 100€ kostet... Die kriegen ruckzuck sau viele leser und googleranking. Und was passiert dann? Das Ding wird nicht verlost, der Blog schließt vorher o_O Diese Art von Leserbeschaffung geht mir richtig auf den Keks!

    Petra, ich finde du soltlest dich nicht so verrückt machen ob dein Blog ein klares Ziel braucht oder nicht. Ich lese ihn gerne, gerade WEIL du nicht immer diese 0815 "hallo neue essenc LE draußen" Artikel hast!

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  5. Der Post spiegelt auch meine gedanken über das Für und Wider des Bloggens wider. Wofür investiert man die zeit? Um seine Gedanken zu teilen, zu inspirieren, unterhalten und etwas zurückzugeben für die Posts, die man selbst lesen darf.

    Ich bin genervt davon, dass diverse (Beauty-) Blogger dauernd irgendwelche Produkte bedingungslos zugestellt bekommen, denn das sind dann meist große Aktionen und ich kann das gleiche produkt in ungeheuer vielen Reviews ansehen. dann ist der blog kein gedankenspiegel mehr sondern wie du feststelltest nur noch Werbefläche.

    @ Lili
    Es gibt eine Prinzessin Sparkle - das kommt Bling Bling doch recht nahe...

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  6. ..ich mach's kurz, ich mach's knackig und bezugnehmend auf diesen Abschnitt
    "Ich mache mir in der letzten Zeit einige Gedanken zum Bloggen. Irgendwie bin ich damit unzufrieden, fühle mich nicht so wohl dabei, irgendwas fehlt mir dazu.".

    Viele Gedanken, die du dir machst, sehe ich ebenso.
    Andere jedoch anders, andere gar nicht. :)
    Aber um mich soll's auch gar nicht gehen..

    Bevor du zuviel denkst, mach' mal Pause.
    Geistig, meine ich.
    Schau' dir den Blog nicht als MUSS an, sondern als KANN.
    Wenn dir etwas bloggenswert erscheint, schreib's hin.
    Wenn nicht, dann nicht.
    Manchmal, denke ich, setzt man sich zu sehr unter Druck und das muss man gar nicht.

    Zu den "Anwandlungen" der anderen Blogger könnte u. würde ich gern auch noch meinen Senf dazugeben, aber ich lasse es an dieser, vielleicht folgt ein Aufguss an anderer Stelle.. ;)

    Tine, die kritische Geister immer interessanter findet als Claqueure

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  7. An alle Leser dieses Postings:

    Damit es nicht falsch rüberkommt, ich habe absolut nichts gegen Sponsering, bin auch nicht abgeneigt, mal das eine oder andere Produkt zu bewerben, solange das Produkt zu mir passt, und der Hersteller kein Scripting einfordert. Ist mir bisher auch noch nie in der Form passiert. Wenn ich über etwas berichte, dann meiner Meinung nach und nicht was andere hören oder lesen wollen, punkt. Mein Beitrag hier ist auch mehr eine persönliche Bestandsaufnahme zum Thema Bloggen ansich, und soll kein Sponsering pro & kontra aufwerfen. Das wurde in vielerlei Blogs schon oft genug durchgekaut, und wie gesagt, oftmals profitiere ich von guten Reviews.

    Dennoch ist der Grad zwischen individuellem, persönlichen Blog und Werbefläche sicher schmal, ob es Überhand nimmt, muss und kann nur jeder für sich selbst entscheiden. :) Ich werde auch weiterhin das eine oder andere bewerben, empfehlen, wenn es mir gut gefällt.


    @ Yvonne
    Ich freue mich auch immer wieder über positives Feedback und Komplimente. Das motiviert und schmeichelt einem auch sehr. Ich denke das tut uns allen gut. :) Blogger die gar nie kommentieren landen bei mir auch langsam aber sicher im Filter. Ich finde so ein Verhalten unhöflich, sehe ich wie du auch. Du bist sowieso ein sehr gutes Beispiel für Blogger-Austausch. Stets kommentierst du, und bei dir weiß ich immer, dass du den Text auch gelesen hast, dieses Gefühl vermittelst du, und das ist schön liebe Yvonne! <3

    @ Lili
    Ja, vielleicht bin ich in den letzten Tagen wirklich zu kritisch, auch mir selbst gegenüber, da hast du bestimmt Recht. Ich bin sehr froh euch als Leser zu haben, denn ihr seid aufmerksam und nicht ignorant. Da kann ich mich als kleine Bloggerin sehr glücklich schätzen. Vielleicht habe ich auch zuviele Blogs in meiner Liste, dass es mir manchmal zuviel des Guten an gleichen Reviews, Previews von Produkten erscheint, es wirkt dann eintönig. Und ich möchte selbst nicht eintönig in meiner Bloggerei werden. Aber das kann eh nur ich selbst ändern, und niemand anders für mich. :)

    @ Melly
    Das ist es eben, die eigene Identifaktion mit dem was man schreibt, bebildert etcpp. Fühlt man sich damit wohl, macht man es für sich oder doch mehr für andere. Letztendlich soll dein Blog ja dein "Melly Blog" bleiben. (ich weiß genau wie du das gemeint hast :)) Danke für dein Verständnis. :)

    @ Lila
    Bei deinem Blog erkennt man immer wieder die große Mühe und Leidenschaft, zumindest habe ich jedesmal das Gefühl, wenn ich einen deiner Testberichte oder unermüdlichen "Geleert-Postings" lese. ;) Ich kommentiere ja auch nicht immer und jeden Beitrag, lese aber regelmäßig, und nehme mich öfter selbst bei der Nase mehr Feedback zu geben, klappt nicht immer.
    Das Ködern mit großen Gewinnspielen finde ich auch jenseits von gut und böse. Ich habe da einen Blog in Erinnerung auf dem mit (Fake)- Designertaschen geworben wurde, und die Bloggerin dann abgesprungen ist. Habe ich bei Twitter damals mitbekommen. Total sinnlose Aktion.
    Danke für deine lieben und aufbauenden Worte Lila. :)

    @ Apfelkern
    Da sagst du was, der Faktor Zeit!
    Wir wissen ja alle, wie zeitintensiv mancher Blogbeitrag werden kann. Ich mache das ja auch sehr gerne, frage mich dennoch manchmal hinterher: "und dafür hast du jetzt 2 Stunden gebraucht, hm?". ;)
    Mir gefällt deine Aussage von einem Blog als Gedankenspiegel sehr gut, das trifft es absolut. :)

    @ Kerstin
    Ebenso kurz und knackig stimme ich dir zu. :)
    Ich nehme mir sowieso nicht mehr vor, dass ich x-mal die Woche bloggen "muss", denn da vergeht mir der Spaß zusehends. Dieses "muss" ergibt sich zwar nicht zwingend (was für ein Wortspiel), aber zwangsläufig kann es das werden. Und genau das interessiert mich überhaupt nicht. Danke für deine Gedanken. :)

    @ All
    Überhaupt ihr Lieben, ich freue mich sehr eure Meinung zum Thema zu hören und wie es euch beim Bloggen geht. Oder als Leser ohne Blog, welcher Eindruck bleibt, ganz allgemein. :)

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  8. Du sprichst wirklich viele wichtige Dinge an. Gerade das Beantworten von Kommentaren finde ich sehr wichtig. Warum lässt man Kommis zu, wenn man eh nicht darauf eingeht? Ich hinterlasse ungern Kommentare, wenn ich genau weiß, da wird sicher nichts zurück kommen. Außerdem bin ich in meinem Umfeld weit und breit der einzige Nagellackjunkie und dann kann ich mich wenigstens mit meinen Leserinnen über diese Leidenschaft unterhalten.
    Ansonsten bekomme ich von bösen Dingen zum Glück wenig mit.
    Mit dem Bloggen sehe ich es mittlerweile so, dass es für mich im Rahmen ist, alle zwei Tage einen Blogbeitrag zu veröffentlichen. Manchmal flutschen direkt mehrere Berichte aus der Hand und manchmal über Tage nichts. Dann bin ich froh, dass ich den gespeicherten Bericht des letzten Ergusses noch habe :)

    Ich habe leider den Eindruck, dass oft nicht richtig gelesen wird. Das zeigt sich dann in Kommentaren, die einfach nicht zum Text passen und man direkt antworten könnte, les doch mal meinen Beitrag richtig. Zum Glück hatte ich das selten. Lieber lässt man dann den Kommi weg.

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  9. Ich habe letztes Jahr mit dem Bloggen angefangen, weil ich ebenfalls einen Ausgleich zum Job haben wollte, einfach was völlig Anderes :) Deine Gedankengänge kann ich sehr gut nachvollziehen und stimme Dir in vielen Punkten zu.

    Das Kommentieren finde ich ebenfalls sehr wichtig. Ich antworte sicherlich nicht auf jeden Kommentar, aber vor allem bei einer direkt gestellten Frage gehört sich das einfach, finde ich zumindest.

    Zum Thema gesponserte Produkte bin ich oftmals gespaltener Meinung. Ich habe nicht wirklich viele angenommen, und wenn, dann Sachen die mich auch interessieren. Wahnsinn, was da zum Teil angeboten wird, aber irgendwer sagt immer zu. Finde ich manchmal etwas befremdlich. Zu viele gesponserte Produkte mag ich auf Blogs auch nicht sehen, da verfolge ich grad einige seltsame Tendenzen bei dem Ein- oder Anderen.

    Das Bloggen bereitet mir persönlich viel Spaß und ich hoffe auch, das es noch lange so bleibt. Deinen Blog lese ich nun schon länger und habe nichts gegen andere Themen einzuwenden. Wems nicht gefällt, der liest es halt nicht.

    Bleib Dir einfach selber treu, dann bleibe auch ich Dir treu :)

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  10. Ich habe dir ja gestern schon via Twitter mitgeteilt, dass ich deinen Post toll finde :). Du sprichst so viele Punkt an, die mich auch umtreiben.

    Eine Bestandsaufnahme von Zeit zu Zeit zu machen, ist mir wichtig. Das gilt nicht nur für das Bloggen, sondern für mein gesamtes Leben. Denn erst wenn mir klar wird, was ich im Moment so treibe, kann ich Wege in die Zukunft finden.

    Ich beobachte die Bloggerszene im Moment auch intensiv und finde es spannend, was sich so alles tut. Vielleicht lese ich auch manchmal zuviel Blogs und bin dann so verwirrt, dass ich gar nicht mehr weiß, was ich eigentlich will. Dann muss ich kurz abschalten, damit ich wieder zu mir finde, denn sonst verliere ich den Spaß am Bloggen.

    Wertigkeit ist eines der Themen, das mich auch umtreibt. Welchen Wert ich einem/meinem Blog gebe, muss ich selbst festlegen. Gar nicht so einfach...

    Ich bin überzeugt, dass dein Blog nach so einer Bestandsaufnahme noch toller wird, als er schon ist :) . Noch mehr Miss Petruschka, juhu :) :)

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  11. @ Naileni
    Weißt du eigentlich, dass dein Blog der erste Nagellack-Blog war, den ich bei mir in die Blogroll aufnahm? Ich war froh, dass es da noch jemanden gibt, der auf Nagellacke so abfährt *gg*. Dass es so viele im Netz davon gibt, war mir damals nicht bekannt. :) Bei mir kommt es auch vor, dass ich manchmal täglich was in den Blog reinwerfen könnte, und dann tagelang wieder Gedanken-Flaute. Aber ich denke, das ist gut so. :)
    Tja, die Sache mit dem Lesen. Ich kenne leider zuviele Menschen, die mit Lesen so gar nix am Hut haben, also keine Bücher, keine Magazine, sondern nur das Nötigste. Im Netz gibt es aber genügend Blogs, die nur textlastig sind, eben eine Art Daily-Logbuch, und sie werden auch gelesen. :) Kommt immer auf die Zielgruppe an denke ich.

    @ Dani
    Ich mag deinen Blog auch sehr gerne, danke dir. :) Du gibts dir immer so viel Mühe mit den Swatches, für mich unübertroffen im deutschsprachigen Bereich, von dem was ich bisher kenne.

    @ beautyjagd
    Ja, wir haben das Thema "Werbefläche" ja schon mal kurz umrissen gehabt. Ich denke darüber könnte man bestimmt eine Riesen-Abhandlung schreiben, mit allem Für und Wider. Ich bin allerdings kein Werbeprofi, weiß nicht wie es im Hintergrund wirlich abläuft und worauf man als Blogger achten sollte. Deswegen stehe ich gerade dieser Thematik etwas vorsichtig, teils auch unsicher gegenüber.
    Und danke für dein Lob, das motiviert sehr.:)

    @ All
    Überhaupt danke, dass ihr lest! Ist ja nicht so selbstverständlich, dass reine Textpostings auch gerne im vollen Umfang gelesen werden. :)

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  12. Hihi, das wusste ich nicht :) Aber es freut mich natürlich ungemein :) Seit ich im Netz unterwegs bin und selbst blogge, fühle ich mich nicht immer ganz so seltsam, wenn ich an Nagellackregalen kaum vorbeikomme. Bei mir im Freundeskreis war in den letzten Monaten eine riesige künstliche-Fingernagel-Welle. Klar, dass sich da dann keiner für Nagellack direkt interessiert. Mittlerweile stelle ich allerdings fest, dass die Plastiknägel runter sind (hauptsächlich wegen dem Preis) und der Nagellack Einzug hält. Vielleicht hat das ständige Tragen von Nagellack doch etwas bewirkt...
    Heute in der Bahn habe ich nochmals lange über deinen Artikel nachgedacht und überlege, eine eigenen Blogprinzipien mal zu veröffentlichen. So ein Artikel muss allerdings lange reifen, bevor er gut wird. Aber ich speichere die Idee im Hinterkopf :)

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  13. Ja, kann ich verstehen Naileni, ich habe auch lange darüber nachgedacht, ob ich meine Gedanken dazu überhaupt bloggen soll. Aber wozu ist ein Blog da, eben auch dafür. :)
    In meinem direkten Umfeld ist niemand so Nagellack-verrückt wie ich. Meine Mutter trägt zeit ihres Lebens rote Lacke, meist rotbraun, oder nur French Maniküre. Freundinnen nehmen mal ein bischen Pink, bis auf eine, die hat mir letztens einen taupigen Lack von Artdeco abgeschwatzt. :D Aber mich hat es gefreut, dass ich ihr damit eine Freude machen konnte. :)

    Bin ich froh darüber, dass sich im Netz so viele Nail-Junkies treffen.

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  14. #petra: habe mir dein post nun 2x durchgelesen, weil es einfach gut geschrieben ist.
    gerade deinen blog finde ich außergewöhnlich, denn deine textformulierungen sind derartig perfekt und umfangreich, dass ich immer glaube: sie schreibt ihre doktorarbeit über nagellacke!

    eines würde ich allerdings doch zu gerne mal sehen...

    das fellige "K" (hier meine ich nicht den kerl, sondern die katze!) :-)
    fühl dich lieb gedrückt, aber "verschone" uns niemals mit deinen swatches, denn die bilder sind sensationell (durch dich stehe ich kurz vor dem kauf eines nubar lackes... sobald ich sie dann endlich finde!)

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  15. Ich finde, dass sich die Blogs in der jüngsten Zeit sehr verändert haben in Bezug auf das Thema Kommerz. Wir bloggen so gut wie alle über Konsumgüter - klar - aber seit Firmen Blogs als Werbeplattformen entdeckt haben und dementsprechendes Sponsoring betreiben, sind einige Blogs in meinen Augen sehr unglaubwürdig geworden.
    Von mir aus kann jeder annehmen was er möchte, mir ist das tw. sogar recht, um an Reviews aus "erster Hand" zu kommen - sofern das ernsthafte und ehrliche Reviews sind und nicht lieblos hingeklatschte Beweihräucherung des kostenlosen Produktes (merkt man als Leser im Übrigen schnell).
    Ich bekomme trotz meines Vermerkes am Blog oft Anfragen, aber ich nehme nichts, weil ich keine Verpflichtung, darüber zu bloggen, an der Backe haben möchte und es auch eher hobbymäßig mache und mir keinen materiellen Vorteil daraus schlagen möchte.

    Bei den Kommentaren ist es ähnlich; wenn ich merke, dass nie was zurück kommt, dann stelle ich das Kommentieren ein und lese nur noch still mit, wenn überhaupt.

    Ganz aufrichtig finde ich, dass Du hier alles richtig machst; ich habs zwar nicht so leidenschaftlich mit Lacken, aber ich freue mich immer über Deine Beiträge, bei denen man merkt, dass jemand mit "Hirn" dahinter steckt.
    Weiter so,

    LG Britta

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  16. @ C.M
    danke für die schönen Blumen, auch wenn ich meine Schreiberei als ganz gewöhnlich empfinde, freut es mich dennoch sehr, wenn ich höre, dass meine Texte gemocht und verstanden werden. Das ist ja auch ein Teil von mir, wie ich eben bin. :)
    Deinem Wunsch nach dem felligen "K" komme ich sehr gerne nach, ich suche Bilder zusammen, und vielleicht läßt meine Katzendame auch aktuelle Shootings zu. Sie verhält sich dabei meist nicht sehr kooperativ. :)

    @ Britta
    Ja, ich bin auch dankbar für gute Reviews aus erster Hand, egal ob gesponsert oder nicht. Mittlerweile habe ich einige Blogs nicht mehr in meiner Leseliste, wo ich einfach bemerkt habe, dass Produkte nur mehr weichgespült oder gescriptet wiedergegeben wurden. Man wird vorsichtiger mit dem Vertrauensbonus.
    Auch dir möchte ich herzlich für deine beständige Aufmerksamkeit und Kommentare danken liebe Britta. :)

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